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Tja, eigentlich dachte ich, ich würde keine RTF mehr mit der STM fahren.

So kann man sich täuschen.
Da die Wetterprognose seit Tagen schon Regen gemeldet hat, und diesmal auch noch recht hatte, began ich die Tour gleich kurz nach 0700.
Wenn schon, will ich es zeitig hinter mich bringen.

Es hat die ganze Zeit geregnet, mal mehr mal weniger, aber es war nie kalt.
Und das ist ja auch was Wert.

Großer Ansturm herschte jedoch nicht, wem will man es auch verdenken, trotzdem hat es wieder gut Spass gemacht, und ich freu mich schon auf die weiteren RTFs.

Einen kleinen defekt stellte ich gestern abend noch fest an meiner STM. Der mittlere Schnellspanner für den BodyLink hat das Gewinde in der Rändelschraube ausgerissen.
Es ist mir nur ein kleines Rätsel, wie das passieren konnte.
Da der Schnellspanner aber keine große Kraft aufnimmt ist eine Reparatur nicht dringend.

Heute war wieder RTF angesagt.

Die letzte des Jahres, und die letzte für mich mit meiner STM. Seit gestern ist der Nachwuchs da, und der will schliesslich erstmal versorgt werden.

Beim verlassen der Wohnung hat es heute morgen dann gleich mal leicht geregnet. Also Klamotten angezogen und langsam Richtung Erlangen losgeradelt.

Glücklicherweise hat es bald wieder aufgehört, und so waren die 20 km bis zum Start problemlos zu bewältigen. Sogar etwas vorm offiziellen Startzeitpunkt traf ich ein, löste die Karte und packte die Regenklamotten weg.

Und dann ging es auch schon los. Bald traf ich auf eine Gruppe, die ein durchaus angenehmes Tempo fuhren, welcher ich mich dann auch für einige km anschloss. Aufgrund von Kaffeekonsum viel ich irgendwann hinter die Gruppe, und fuhr ab da mein eigenes Tempo.
Dadurch holte ich sie irgendwann sogar wieder ein, hängte mich aber dann gar nicht mehr dran, sonder behilt mein Tempo einfach bei.

Ab und an fielen ein paar Tropfen, aber keine Mengen die einen Stopp nötig gemacht hätte. So ging es weiter über schöne Strassen, Steigungen und eben auch Gefälle.

Bei der ersten Verpflegungsstation sah man dann wieder Fahrer, die man überholt hatte, oder die mich überholt haben.

Und dort gab es heute zur Stärkung Brote mit Schmalz und Leberwurst. So ging es dann weiter, die Steigungen nahmen zu, aber ein richtig brutaler Anstieg blieb aus, auch wenn sich manche über längere Strecken hinzogen.

Knapp 20 km vorm Ziel war dann die zweite Verpflegungsstelle. Also nochmal stärken (nicht dass das noch was bringen würde, aber es schmeckt halt gut) und ab auf die letzten Kilometer. 8 km vorm Ende fing dann richtiger Regen an, aber jetzt noch halten ist Unsinn, nass bin ich schon vom schwitzen.

Erst auf dem Parkplatz hab ich dann schnell das Trikot gewechselt und jetzt den Poncho drüber geworfen. Und dann ging es für mich nur noch gemütlich nach Hause und unter die Dusche.

Schön wars wieder!

Den Titel musste ich mir diesmal nicht ausdenken, sondern einfach von der RTF übernehmen.

Also hab ich mich am Sonntag schon sehr zeitig auf den Weg gemacht, und erstmal gemütlich bis Herzogenaurach rausgeradelt.
Dort dann die Stempelkarte geholt und dann ging es auch schon los.

Ich hab mich für die 90km Runde entschieden, denn mit Hin und Rück kamen ja doch noch einige dazu.

Das schöne an den RTF ist ja, dass es toll ausgeschilderte Strecken sind. Die Kontrollstellen waren, wie eigentlich immer, mit Verpflegung ausgestattet und wurden von freundlichen Leuten betreut.

An der zweiten Kontrolle hab ich dann auch, bereits überfällig, die Beinlinge ausgezogen, bevor ich mich auf die letzten 25 km machte. Ansonsten war es ein schönes fahren, das Wetter war auch Klasse und mit so manchem Rennradfahrer konnte ich in der Ebene doch mithalten.

An den Steigungen dann zwar nicht mehr, aber so schlimm wie es sich anfühlt ist der Unterschied gar nicht. Außerdem sind deren Räder sicherlich 10kg leichter als meine STM.

So habe ich für die Strecke 3:30 Stunden gebraucht, was dann doch fast ein Schnitt von 26 km/h ist. Am Ziel noch einen Kaffee und dann radelte ich wieder nach Hause.

Und die nächsten RTF werde ich mir auch mal ansehen und wieder mitfahren, soweit es zeitlich geht. Schliesslich ist es ganz schön, wenn andere gute Strecken aussuchen und man selbst nur nachfahren muss.

Und der nächste Meilenstein ist auch überschritten. Wenn ich mich noch etwas ranhalte, könnte ich dieses Jahr ja fast fünfstellig werden.