Der heutige Tag sieht leider nicht so gut aus.
Ich starte wieder so früh wie möglich, sammle ein paar Werte und finde wieder einen Radweg, der alsbald schon nach Metz beschildert ist. So was kennt man aus Deutschland ja eher weniger.
Die Windjacke kann leider nicht in der Tasche bleiben, die Temperaturen gehen einfach nicht richtig nach oben. Sogar im Gegenteil, irgendwann fängt leichter Nieselregen an.
Metz erreiche ich aber noch trocken, besichtige das Deutsche Tor und fahre zur Kathedrale, wo ich Kasimir treffe, der mich den restlichen Weg begleiten wird.
Dann fängt es aber noch richtig das Regnen an, und hört für heute auch nicht mehr auf.
Auf einer Brücke über die La-Moselle mache ich fast einen Abflug. Gerade noch kann ich mit Beinen und einem Arm den Sturz verhindern. Reichlich erstaunt suche ich nach der Ursache. Diese ist aber bald gefunden.
Irgend ein Profi hält es wohl für eine gute Idee, den Radweg vollflächig mit Metallplatten zu belegen. Die sind bei Nässe aber fast wie Schmierseife.
Erstmal Unterkunft suchen, bevor ich Frankreich am späteren Nachmittag verlasse, und über Luxemburg dann schon wieder in Deutschland lande.